Wie finanziert man eine Eigentumswohnung?

Die solide Altersvorsorge – die eigene Wohnung

Sie gehört zu den großen Träumen, die man sich im Lauf des Lebens gerne erfüllen möchte: die eigene Eigentumswohnung. Immobilien gelten auch heute noch als solide Vorsorge für das Alter, sie dienen dem Aufbau von Vermögen, und sie sind weitgehend sicher vor der gefürchteten Inflation. Da verwundert es nicht, dass sie bei vielen Menschen auf der Liste der großen Wünsche ganz oben steht. Doch nur wenige Menschen haben die Möglichkeit, Wohneigentum in einer Summe zu bezahlen. Vielmehr ist ein Kredit notwendig, mit dem eine Eigentumswohnung finanziert wird. In diesen Fällen ist eine langfristige Finanzierung nötig, ein Darlehen ist aufzunehmen.

Voraussetzungen für eine Eigentumswohnung

Bevor Sie sich dafür entscheiden, eine Eigentumswohnung zu erwerben, müssen Sie einige Dinge zur Finanzierung wissen. Ein Darlehen ist langfristig zu bedienen, es läuft häufig zwischen 20 und 30 Jahren. Man sollte während dieser Zeit recht sicher an einem Standort bleiben, um die Wohnung nicht zu einem späteren Zeitpunkt überraschend verkaufen zu müssen. Sind diese Voraussetzungen gegeben, steht im nächsten Schritt die Überprüfung der finanziellen Möglichkeiten an.

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Bei Eigenkapital bessere Chancen auf günstige Zinsen

Im Idealfall können Sie zwischen 20 und 30 Prozent Eigenkapital in eine Finanzierung für eine Eigentumswohnung einbringen. Damit haben Sie die besten Chancen auf günstige Zinsen, denn diese hängen auch davon ab, in welcher Höhe Ihr Objekt als Sicherheit für die Finanzierung herangezogen wird. Je geringer die Beleihung Ihrer Immobilie, desto niedriger ist der Zins, den Sie von der Bank erwarten dürfen.

Je länger die Zinsbindung, desto höher der Sollzins

Doch nicht nur die Beleihung beeinflusst die Höhe der Zinsen, sondern auch die Länge der Zinsbindung und Ihre Bonität. Je länger die Zinsbindung, desto höher wird der Zins sein, da die Bank die Zinsen über einen langen Zeitraum konstant halten muss. Üblicherweise sind Zinsen außerdem bonitätsabhängig, so dass Sie mit einem hohen regelmäßigen Einkommen von vergleichsweise günstigen Kreditkosten profitieren.

Ein Vergleich der Zinssätze lohnt sich immer

Mit diesem Grundlagenwissen können Sie sich dann auf die Suche nach einer günstigen Finanzierung für Ihre neue Eigentumswohnung machen. Im Idealfall vergleichen Sie mehrere Banken miteinander, denn obwohl die Zinsen für Immobilienfinanzierungen derzeit nach wie vor sehr günstig sind, gibt es von Bank zu Bank immer noch immense Margen. Da die Zinsen aber für die Kreditkosten stehen und Sie diese Kosten über die gesamte Laufzeit des Darlehens zahlen, kann der Bedeutung der Zinsen nicht genug Gewicht beigemessen werden. Sie sollten also immer von mehreren Banken Angebote einholen, um letztlich den Anbieter mit den niedrigen Kreditkosten zu ermitteln.

Damit die Schufa nicht zur Finanzierungsfalle wird

Jede Bank wird bei der Kreditprüfung einen Blick in Ihre Schufa-Daten werfen. In der Schufa sind alle Informationen erfasst, die in irgendeiner Form kreditrelevant sind. So sind laufende Kreditverbindlichkeiten enthalten, aber auch bestehende Leasingverträge oder eröffnete Konten. Aus der Schufa entnimmt das Kreditinstitut, wie es in der Vergangenheit um Ihre Zahlungsmoral bestellt war. Wenn Sie die Finanzierung einer Eigentumswohnung planen, sollten Sie also in jedem Fall darauf achten, dass die Schufa-Daten in Ordnung sind.

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