Wie kann man ein Studium ohne Bafög finanzieren?

Ein Studium ist heute mit hohen Kosten verbunden!

Neben den Lebenshaltungskosten, der Miete und der für das Studium notwendigen Fachliteratur müssen heute vielfach auch Studiengebühren übernommen werden. Vielfach werden diese Kosten durch die Beantragung von Bafög finanziert. Allerdings muss für diese Beantragung eine Reihe von Voraussetzungen erfüllt sein, zudem ist das Antragsverfahren oft umständlich und langwierig. Und letztlich werden zahlreiche Anträge später abgelehnt.

Möglichkeiten für eine Studium ohne Bafög zu beantragen

Um dem Antragsverfahren zu entgehen, wünschen sich viele Studenten, dass sie ihr Studium ohne Bafög finanzieren könnten. Auch ein Nebenjob kommt vielfach nicht in Frage, um sich vollends auf die Aufgaben des Studiums konzentrieren zu können. Eine gute Alternative in dieser Situation sind Studentendarlehen, wie sie mittlerweile von einigen Banken und Sparkassen, aber auch von der KfW Bankengruppe, einem staatlichen Kreditinstitut, angeboten werden.

728x90_1

Was bedeutet Studentendarlehen?

Das Besondere an dieser Form der Finanzierung ist, dass die Kreditsumme nicht direkt bei Vertragsabschluss ausgezahlt wird, sondern dass Sie die Auszahlung in monatlichen Raten erhalten. Diese Raten können Sie zwischen 200 – 800 Euro vereinbaren und so auf Ihren eigenen finanziellen Bedarf ausrichten. Mit dieser Auszahlung ist es möglich, alle anfallenden Kosten zu finanzieren und sich ganz auf das Studium zu konzentrieren. Am Ende des Studiums werden die ausgezahlten Summen dann zusammengerechnet und ergeben die Kreditsumme, die schließlich zurückgezahlt werden muss.

Das geliehene Geld wird nach dem Studium zurückgezahlt

Während des Studiums ist es natürlich nicht notwendig, dass Sie den Studentenkredit zurückzahlen. Erst am Ende des Studiums wird gemeinsam mit der Bank eine monatliche Rückzahlungsrate vereinbart. In vielen Fällen ist es sogar möglich, eine Karenzzeit zu vereinbaren, so dass die Rückzahlung nicht sofort, sondern erst nach sechs bis zwölf Monaten beginnen kann. Dies hat den Vorteil, dass Sie sich nach Abschluss des Studiums zuerst auf Ihr Praktikum und schließlich auf die Jobsuche konzentrieren können, um über das notwendige Einkommen zur Kreditrückzahlung zu verfügen. Die spätere Rückzahlungsrate kann durch flexible Laufzeiten zudem ebenfalls sehr individuell vereinbart werden, um mit dem vorhandenen Einkommen eine sichere Finanzierung zu gewährleisten.

Ein sorgfältiger Vergleich kann einiges an Zinsen sparen

Die Verzinsung des Studentenkredites erfolgt mit den von der Bank genannten Konditionen. Da sich diese Konditionen jedoch stark voneinander unterscheiden können ist es sinnvoll, einen Vergleich vor dem Studium durchzuführen. Vor allem die KfW Bankengruppe bietet in diesem Zusammenhang sehr günstige Konditionen. Die Darlehen hier werden allerdings nicht direkt bei der Bank beantragt, sondern der Antrag erfolgt bei der eigenen Hausbank und wird dann von dort weitergeleitet.

Kein regelmäßiges Einkommen für Kreditantrag notwendig

Im Unterschied zu anderen Kreditarten wird bei der Beantragung des Studentenkredites nur eine vereinfachte Bonitätsprüfung vorgenommen. Ein regelmäßiges Einkommen ist für die Beantragung des Kredites nicht notwendig, da die Bank davon ausgeht, dass die Rückzahlung nach erfolgtem Studium und entsprechendem Job später in jedem Fall möglich ist. Auch das Einkommen der Eltern spielt hierbei keine Rolle, so dass Studentenkredite für alle Studenten gleichermaßen offen stehen.

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *