SCHUFA Eintrag – vom Auslöser bis zur Löschung

Schufa Eintrag löschen

Ein Schufa Eintrag kann erhebliche Konsequenzen mit sich bringen – da ist es gut zu wissen, wie ein solch Schufa Eintrag überhaupt entsteht und wann er wieder gelöscht wird.

Wer ist die SCHUFA?

Die SCHUFA ist die größte und bekannteste Auskunftei Deutschlands. Sie sammelt Daten von Personen, die sich auf ihr Zahlungsverhalten und ihre Kreditwürdigkeit beziehen. Diese Daten erhebt die SCHUFA nicht selbst, sondern bekommt sie aus öffentlichen Schuldnerverzeichnissen und anderen öffentlichen Bekanntmachungen. Zu den Vertragspartnern der SCHUFA gehören unter anderem Banken und Sparkassen, Telekommunikationsunternehmen sowie Versandhändler. Sie leiten die Daten ihrer Kunden an die SCHUFA weiter, wenn diese beispielsweise ein Girokonto eröffnen, einen Mobilfunkvertrag abschließen, einen Ratenkauf bei einem Versandhaus tätigen oder einen Kredit aufnehmen.

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Welche Daten werden bei der SCHUFA gespeichert?

Die SCHUFA speichert neben dem Namen, Geburtstort und -datum, der aktuellen und früheren Anschriften der Kunden auch Informationen über deren Bankkonten, Ratenzahlungskäufe und Kreditkarten, Leasingverträge, Bürgschaften und Kredite. Außerdem werden Zahlungsausfälle, eidesstattliche Versicherungen und Privatinsolvenzen hier gespeichert.

Lebensdauer Schufa Eintrag

Ein Schufa Eintrag ist jedoch nicht unauslöschlich, sondern hat eine bestimmte „Lebensdauer“. Wie lange diese ist, hängt von der Art des Schufa Eintrags ab und ist gesetzlich geregelt. So werden Kreditanfragen nach 12 Monaten aus dem Register gelöscht – die Vertragspartner der SCHUFA können sie aber nur maximal 10 Tage lang sichten. Abgelöste Kredite werden drei Jahre nach der Rückzahlung aus dem Datenbestand der SCHUFA gelöscht, Kreditkarten- und Girokonten unmittelbar nach deren Auflösung.

Negativer Schufa Eintrag

Eine längere Lebenszeit haben negative Einträge, die sich auf schlechtes Zahlungsverhalten beziehen. Am längsten gespeichert werden Insolvenzmerkmale – sie bleiben bis zu sechs Jahren im Datenbestand der SCHUFA bestehen.

Schufa Selbstauskunft

Welche Schufa Einträge hinsichtlich Ihrer Person gespeichert sind, können Sie über eine Selbstauskunft in Erfahrung bringen. Diese ist einmal jährlich kostenlos und kann online angefordert werden. Da es auch immer wieder zu falschen Schufa Einträgen kommen kann oder veraltete Schufa Einträge versehentlich nicht gelöscht werden, ist es ratsam, dieses Angebot regelmäßig zu nutzen und so den Überblick über die eigenen Schufa Einträge zu behalten.

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