Privates Girokonto eröffnen ohne Schufa-Auskunft

Ohne Girokonto geht heute nichts mehr!

Private Überschuldung ist in der heutigen Gesellschaft längst keine Seltenheit mehr. Die negativen Schufa-Eintragungen häufen sich, die Bonität schwindet und die Chancen auf bewilligte Kredite, Vertragsabschlüsse oder voll funktionsfähige Girokonten werden zunehmend geringer. Doch vor allem das Girokonto nimmt in der heutigen Zeit eine zentrale Rolle ein. Gehälter oder soziale Leistungen werden auf das Konto überwiesen. Rechnungen, wie etwa die Miete oder die Heizkosten, müssen bargeldlos gezahlt werden. Das Girokonto gewinnt zunehmend an Bedeutung. Doch insbesondere Banken stellen sich oft stur, wenn es darum geht, einen Neukunden aufzunehmen, der über negative Schufa-Eintragungen verfügt.

Ein privates Girokonto ohne Schufa-Auskunft ist möglich

Viele Privatpersonen geben bereits nach der ersten, zweiten oder dritten Ablehnung auf. Denken, dass sowieso keine Bank gewillt ist, ein schufa-freies Girokonto zu vergeben. Dem ist aber keinesfalls so. Zum einen gibt es spezialisierte Banken, die sich den Bedürfnissen verschuldeter Mitmenschen annehmen und schufa-freie Konten zur Verfügung stellen und zum anderen besteht natürlich auch die Möglichkeit, über eine ganz normale örtliche Bank oder Sparkasse ein Girokonto ohne Schufa zu erhalten. Zwar kann im letzteren Fall nicht ausgeschlossen werden, dass eine Schufa-Prüfung erfolgt, doch sollte diese bei der Vergabe eines Girokontos nicht all zu sehr ins Gewicht fallen.

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Jede Bank ist zur Vergabe eines Girokontos verpflichtet

Allerdings findet sich eine Einschränkung, denn das Girokonto ohne Schufa kann nicht überzogen werden. Es handelt sich also um ein Girokonto auf Guthabenbasis, bei denen die Funktionen dennoch gleich sind. Es können Überweisungen gemacht werden, Lastschriften erfolgen oder Einzahlungen stattfinden. Online-Banking ist möglich, bargeldloses Zahlen im Supermarkt via Karte und der Bargeldbezug am Automaten. Demnach handelt es sich also um ein vollwertiges Konto.

Umwandlung vom Guthabenkonto in ein normales Girokonto

Sobald sich die finanzielle Situation des Kontoinhabers geändert hat. Beispielsweise ein höheres Einkommen erzielt wird oder Schufa-Eintragungen gelöscht wurden, kann das Guthabenkonto in ein normales Girokonto mit Dispositionskredit umgewandelt werden. Hier liegt die Entscheidung allerdings alleine bei dem Kreditinstitut. Eine Pflicht zur Vergabe eines Dispokredits besteht deutschlandweit nicht.

Was tun bei einer Antragsablehnung?

Nicht selten versuchen sich die ausgewählten Banken oder Kassen herauszuwinden und lehnen den Antrag auf eine Kontoeröffnung unter fadenscheinigen Begründungen ab. Da jedoch eine einheitlich, gesetzlich geregelte Pflicht zur Kontoeröffnung besteht, können Antragsteller sich problemlos gegen eine Ablehnung wehren. Einerseits besteht natürlich die Möglichkeit, sich direkt an das Finanzinstitut zu wenden und sich bei der Chefetage zu beschweren. Anderseits kann das Recht zur Kontoeröffnung aber auch eingeklagt werden.

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