Existenzgründungsdarlehen – Anschubhilfe für Selbständige

Ein guter Start in eine erfolgreiche Zukunft!

Wer auf dem Sprung in die Selbständigkeit ist und einen Betrieb aufbauen will, benötigt in der Regel Startkapital. Damit eine Geschäftsidee auch realisiert werden kann, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, sich eine Anschubhilfe zu sichern. Dies ist insbesondere dann von großer Bedeutung, wenn der Existenzgründer noch kein finanzielles Polster bilden konnte. Ein Existenzgründungsdarlehen kann unter anderem auch bei der staatlichen KfW-Förderbank beantragt werden. Hier finden sich unterschiedliche Förderprogramme, die sich speziell an Existenzgründer, Freiberufler wie auch kleine und – mittelständige Unternehmen wenden.

Die KfW-Bank vergibt Fördermittel für Existenzgründer

Mit dem KfW-Förderprogramm „Startgeld“ wird ein Darlehen ermöglicht, das zur Realisierung kleinerer Unternehmensbereiche gedacht ist und die Summe von 50.000 Euro nicht übersteigen sollte. Auf diese Weise kann der Existenzgründer zu 100 Prozent Betriebsmittel finanzieren und Investitionen tätigen. Zu den besonderen Kriterien für Existenzgründer gehört, dass sich die Rückzahlungsmodalitäten günstig gestalten, denn eine sechsmonatige tilgungsfreie Anlaufzeit erweist sich insbesondere in einer schweren betrieblichen Anfangsphase als hilfreich.

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Welche Bedingungen für ein Existenzgründungsdarlehen?

Das Existenzgründungsdarlehen richtet sich an Antragsteller, die bislang noch nicht selbständig gearbeitet haben und an kleine Unternehmen, die nicht mehr als 100 Mitarbeiter beschäftigen. Zu den Voraussetzungen gehört, dass der Standort in Deutschland ist. Ausgeschlossen von diesem Existenzgründungsdarlehen sind Antragsteller, die sich in einer wirtschaftlichen Notlage befinden.

Für Umschuldungen kein Kredit der KfW-Bank möglich

Einen Kredit vergibt die KfW-Förderbank auch nicht, wenn eine Umschuldung vorgenommen werden soll oder eine Nachfinanzierung eines laufenden Projekts beantragt wird. Wer als Existenzgründer diese Variante wählt, kann dieses KfW-Programm nicht mit anderen der Förderbank kombinieren. Die Laufzeit kann der Darlehensnehmer bis zu einem Zeitraum von zehn Jahren frei wählen, wobei ein fest vereinbarter Zinssatz Planungssicherheit über die gesamte Laufzeit verschafft.

KfW-Unternehmerkredit auch für Freiberufler möglich

Eine andere, aber ebenso für Existenzgründer attraktive Variante für ein Existenzgründungsdarlehen, ist der KfW-Unternehmerkredit. Freiberufler, Existenzgründer und auch gewerbliche Unternehmen können dieses spezielle Förderprogramm beantragen, sofern die Investitionen in Deutschland getätigt werden. Für Aufwendungen in Höhe von bis zu einer Million Euro werden zu 100 Prozent über die KfW-Bank gefördert. Bei dieser Form des Existenzgründungsdarlehens kann die Betriebsmittelvariante genutzt werden, mit der ein Darlehensnehmer seine Betriebsmittel finanzieren oder seine wirtschaftlichen Engpässe ausgleichen kann.

Die Vorteile eines KfW-Existenzgründungsdarlehen

Zu den Vorteilen eines KfW-Existenzgründungsdarlehen gehören Zinsbindung bis zu 20 Jahren, die mit einem günstigen Festzinssatz ausgestattet sind. Will der Darlehensnehmer vorzeitig tilgen, ist dies kostenfrei möglich. Anträge für Kredite der KfW-Förderbank werden bei der Hausbank gestellt, die als durchleitendes Kreditinstitut gilt.

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